Kinderboxen Hamburg
Kinderboxen in Hamburg: mehr als klassisches Boxen
Kinderboxen ist bei uns kein klassisches Boxen, bei dem nur die Fäuste zählen. Dein Kind lernt Fauststöße, Beinarbeit und Ausweichen aus dem Boxen, dazu Tritte und einfache Kombinationen aus dem Kickboxen. Im Kampfsport heißt diese Mischung Striking, und genau sie macht das Training vielseitiger und für Kinder interessanter als eine einzelne Sportart. Weil ständig neu reagiert werden muss, bleibt der Kopf wach, statt immer dieselbe Bewegung zu wiederholen.
Wir arbeiten mit Kick-Schildern und Pratzen, nie mit echtem Gegner-Kontakt. Dein Kind schlägt und tritt gegen Ausrüstung, die ein Trainer hält, nicht gegen ein anderes Kind. So kann jeder mit voller Kraft üben, ohne dass jemand wehtut.
Und weil uns Eltern das immer zuerst fragen: Es geht bei uns nicht ums Gewinnen. Kein Kind muss kämpfen, wenn es nicht will. Wer Lust auf mehr Struktur hat, wechselt später einfach in Kinderkickboxen oder Kinder Jiu-Jitsu, die Grundlagen aus Striking passen zu beidem.
Für welche Kinder Kinderboxen passt
Kinderboxen ist der richtige Einstieg, wenn dein Kind noch nicht weiß, welche Kampfsportart am besten passt. Weil Boxen und Kickboxen zusammenkommen, probiert es mehrere Bewegungsmuster aus, statt sich früh festzulegen, und Trainer und Kind merken gemeinsam, wohin die Reise als Nächstes gehen kann.
- Kinder, die noch nicht wissen, welcher Kampfsport zu ihnen passt
- Kinder, die viel Bewegungsdrang haben und Abwechslung brauchen
- Kinder, die gern in Kombinationen statt in Einzelübungen denken
- Kinder, die später vielleicht zu Kinderkickboxen oder Jiu-Jitsu wechseln wollen
Vielseitig statt einseitig
Dein Kind lernt nicht nur eine Bewegung, sondern ein ganzes Baukasten-System aus Boxen und Kickboxen. Das schult die Reaktion mehr als stures Wiederholen.
Fußarbeit und Koordination
Ausweichen, nachsetzen, Distanz halten. Weil Tritte dazukommen, trainiert dein Kind die Beine mindestens so viel wie die Arme, und genau das fehlt vielen Kindern im Alltag.
Ohne Wettkampfdruck
Bei uns zählt nicht, wer gewinnt. Dein Kind übt an Kick-Schild und Pratze, nie gegen ein anderes Kind. So bleibt der Kopf frei zum Lernen statt zum Angst haben.
So läuft das erste Training
Dein Kind kommt einfach vorbei
Beim ersten Mal muss dein Kind gar nichts können. Es zieht sich um, wird von uns begrüßt und macht von Anfang an mit. Wir fangen mit Aufwärmspielen an, dann kommen die ersten Übungen am Kick-Schild und an der Pratze. Kein Sparring, kein Vorführen, keine Blamage vor der Gruppe.
Du darfst dabei zuschauen. Viele Eltern bleiben beim ersten Mal am Rand sitzen, und das ist völlig in Ordnung. Danach entscheidet ihr in Ruhe zu Hause, ob es passt.
Für den Anfang reicht bequeme Sportkleidung, trainiert wird barfuß. Eine Kindereinheit dauert 45 Minuten.
Häufig gestellte Fragen
Hier findest Du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Kinderboxen bei Redbasement und unser Training.
Was ist der Unterschied zwischen Kinderboxen und Kinderkickboxen?
Kinderboxen ist bei uns breiter angelegt, als der Name vermuten lässt: Boxen und Kickboxen gemischt, mit Fokus auf Fußarbeit, Kombinationen und Reaktion, ohne festen Wettkampf-Fahrplan. Im Kampfsport nennt man diese Mischung Striking. Wer sich später auf eine Sportart festlegen will, wechselt einfach in Kinderkickboxen oder in Kinder Jiu-Jitsu. Die Grundlagen aus Striking passen zu beidem.
Ab welchem Alter kann mein Kind mitmachen?
Bei Jiu-Jitsu trainieren unsere Kleinsten ab 5 Jahren in eigenen Gruppen, aufgeteilt nach 5 bis 6, 6 bis 8 und 8 bis 12 Jahren. Beim Kinderboxen achten wir genauso darauf, dass dein Kind mit Gleichaltrigen trainiert und nicht mit deutlich größeren Kindern.
Ist Kinderboxen gefährlich?
Das Verletzungsrisiko ist geringer, als die meisten Eltern denken. Kinder trainieren bei uns an Kick-Schildern und Pratzen, nicht gegeneinander. Ein Trainer steht immer dabei und stoppt sofort, wenn jemand über das Ziel hinausschießt.
Mein Kind ist schüchtern. Passt das trotzdem?
Ja, und das sind oft die Kinder, bei denen sich am meisten tut. Niemand muss etwas vorführen, es gibt keine Rangfolge und keinen Zwang. Dein Kind arbeitet erst mit dem Trainer, dann mit einem festen Partner, und findet über die Wochen von selbst seinen Platz in der Gruppe.
Was kostet Kinderboxen?
Das Probetraining ist kostenlos, da kommt nichts auf dich zu. Alle Beiträge und die Aufnahmegebühr findest du übersichtlich auf unserer Seite Preise und Tarife.
Was muss mein Kind mitbringen?
Bequeme Sportkleidung, etwas zu trinken und Lust mitzumachen. Trainiert wird barfuß. Einen Kimono braucht dein Kind fürs Kinderboxen nicht.
Muss mein Kind an Wettkämpfen teilnehmen?
Nein. Unser Kinderboxen hat bewusst keinen Wettkampf-Fahrplan, hier geht es um Bewegung und Technik-Vielfalt. Wer später Lust auf Wettkämpfe hat, findet den Weg dorthin über Kinderkickboxen.